Nachruf auf Altkomtur Dr. Christoph Krebs
Innerhalb von kurzer Zeit verliert die Komturei „An Weser und Ems“ einen weiteren hochgeschätzten Confrater, Bankdirektor i. R. Dr. Christoph Krebs. Wir sind in tiefer Trauer.
Geboren wurde Confrater Dr. Krebs am 9. August 1938 im münsterländischen Ochtrup als Sohn des Fabrikanten Josef Krebs und seiner Ehefrau Irmgard, geb. Laurenz. Nach dem Abitur 1957 studierte er Rechtswissenschaften in Münster und Freiburg sowie Rechts- und Staatswissenschaften in Innsbruck. Während des Studiums in Freiburg wurde er aktiv in der KDStV Ripuaria im CV. Seine Studien waren unterbrochen durch eine eineinhalbjährige berufliche Tätigkeit. In 1970 promovierte er zum Dr. rer. pol. und nahm im selben Jahr eine Tätigkeit bei der damaligen Dresdner Bank AG auf. In 1983 wechselte er als Niederlassungsleiter und Direktor an das damalige Bankhaus Hermann Lampe KG in Münster, eine Position, die er bis zu seinem Ruhestand bekleidete. Verheiratet war er seit 1971 mit seiner lieben Ehefrau Gerlind, mit der er zwei Söhne hatte.
In das Familiareninstitut des Deutschen Ordens wurde er durch Beschluss des Generalrats am 30. Januar 1989 aufgenommen und am 10. Juni 1989 in Lübeck investiert. Confrater Dr. Krebs engagierte sich auf vielfältige Weise im Orden. Von 1995 bis 2001 bekleidete er das Amt des Balleiökonoms und Deutschherrenschatzkanzlers. Am 28. Dezember 2006 folgte er Confrater Dr. Hans Schlief im Amt des Komturs seiner Komturei „An Weser und Ems“ nach. Dieses Amt bekleidete er bis zum 19. Januar 2013. In der schwierigen Zeit der Ballei Deutschland und des Deutschherrenbundes ernannte ihn der damalige Hochmeister Dr. Bruno Platter am 18. Juni 2010 zum stellvertretenden Balleimeister.
Solange es ihm gesundheitlich möglich war, nahm er aktiv und engagiert am Leben der Komturei teil. Nach längerer Krankheit verstarb er letztendlich an den Folgen eines Sturzes am 28. Juni 2026. Am Freitag, den 17. Juli 2026, wird er in seiner Heimatstadt Ochtrup zu Grabe getragen. Der Gottesdienst wird um 14:30 Uhr in der Kirche St. Johannes-Baptist in Ochtrup-Langenhorst gefeiert. Im Anschluss daran ist die Beerdigung auf dem Friedhof Oster in Ochtrup.
R. I. P.
Klaus Schoch FamOT
Altkomtur