Konveniat mit den älteren Confratres am Georgstag
Am 23. April war es wieder soweit: Zum Fest des Ordenspatrons, des heiligen Georgs, trafen sich in der Deutschordenskommende Sachsenhausen nachmittags die älteren Confratres der Komturei „An Rhein und Main“ zunächst zu Kaffee und Kuchen und später zur gemeinsamen Messfeier.
Bei Frankfurter Kranz und selbstgebackenem Kuchen – hier haben sich Komtureikanzler Michael Poßner und seine Frau Christamaria wieder sehr verdient gemacht – gab es eine lebhafte Unterhaltung, obwohl das Durchschnittsalter schon beachtlich war, alte Kontakte wurden aufgenommen und vertieft. Der Komtur dankte den erschienenen Confratres, die sich auch durch altersbedingte Einschränkungen nicht hatten abhalten lassen, für die Verbindung im Gebet das ganze Jahr über. Er grüßte herzlich von den aus gesundheitlichen Gründen verhinderten Confratres. Mit dem Familiarengebet und dem besonderen Gedenken an den an diesem Tag geweihten Diakon endete der Nachmittag.
Da der Geistliche Assistent durch die zeitgleich in Bayern stattfindende Diakonenweihe eines Ordensbruders verhindert war, wurde er von seinem Vorgänger im Amt, Pater Dr. Jobst Lehmann vertreten, der das feierliche Hochamt zelebrierte. In seiner Predigt ging Pater Jobst auf die bekannte Gestalt des Drachentöters ein, setzte sie in Bezug zum Deutschen Orden und vor allem zu den Familiaren. „Ihr betet. Ihr helft. Ihr begleitet. Ihr tragt mit. Und damit setzt Ihr das fort, wofür der heilige Georg steht: Den Mut, im Alltag für das Gute einzustehen. Nicht spektakulär – aber beständig. Nicht laut – aber wirksam.“ Mit der Aufforderung und der Ermutigung, auf diesem Weg und dem Orden selbst treu zu bleiben, schloss Pater Jobst.
Der wunderschöne Nachmittag, an welchem die älteren Confratres besonders in den Blick genommen waren, soll im nächsten Jahr wiederholt werden.
Dr. Dirk Hohn FamOT
Komtur