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Gemeinsames Konveniat mit den Grabesrittern

Komturei „An Rhein und Main“ – 27. März 2026

 

In diesem Jahr wieder auf Einladung des Ritterordens vom Heiligen Grab zu Jerusalem trafen sich die Ritter und Damen mit den Confratres des Deutschen Ordens, so dass sich insgesamt etwa fünfzig Teilnehmer zum gemeinsamen Konveniat versammelten.

 

Das Konveniat begann mit einer gemeinsamen Feier der Eucharistie, die der Prior der Grabesritter, Pfarrer Andreas Klee, in Konzelebration mit Pater Jörg Weinbach und dem Grabesritter Pfarrer Klaus Krechel in St. Leonhard, Frankfurts ältester Kirche, zelebrierte.

 

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Im nahegelegenen Caritashaus folgte dann nach einem stärkenden Imbiss der Vortrag von Professor Dr. Dirk Ansorge von der heimischen Philosophisch-Theologischen Hochschule Sankt Georgen zu dem aktuellen Thema „Religion im Strudel der Gewalt – Die Rolle der Religionen in den aktuellen Konflikten im Mittleren Osten“. Professor Ansorge stellte zunächst die Akteure im Nahen Osten – Muslime im Iran und bei Hamas und Hisbollah, nationalreligiöse Juden in Israel sowie evangelikale Christen, vornehmlich aus den USA, ausführlich vor. Diese Akteure würden ihre Gebietsansprüche religiös begründen. Interessant hierbei, dass evangelikale Christen, die sich auf die Lehrautorität der Bibel berufen, diese aber wörtlich nehmen, da ihnen eine historisch-kritische Auslegung der Bibel fremd ist. Danach sind biblische Landverheißungen verbindliche Aussagen. Die vorbehaltlose Unterstützung der israelischen Politik rühre von der Auffassung her, dass zunächst die Juden in das Land zurückkehren müssten, bevor Christus wiederkommen kann – was wiederum dem Denken palästinensischer Christen widerspricht, die häufig die Muslime gegen die israelische Landnahme unterstützen. Danach warf der Referent die Frage auf, wie Religion nicht nur „Dynamit für das Volk“ sein, sondern auch friedlich wirken kann. Dies deklinierte er an den Begriffen religiöse Bildung, religiöses Bewusstsein, religiöse Öffentlichkeit und Diskursfähigkeit und schließlich religiöse Autonomie durch. Wichtig waren dem Referenten die verschiedenen Geschichtsauffassungen der Religionen. Die Schiiten erwarten nach der Lehre der Zwölfer-Schia den in der Verborgenheit lebenden zwölften Imam, dessen Rückkehr für die Endzeit erwartet wird. Er gilt den Zwölfer-Schiiten als der Mahdi im Sinne des Erlösers als messianische Gestalt. Das die Rückkehr des 12. (verborgenen, weil als Kind entrückten) Imams. Die orthodoxen Juden sehen in dem Kommen des Messias die eigentliche Staatsgründung Israels. Die evangelikalen Christen schließlich erwarten die Wiederkunft des Messias in Armageddon, dem Ort der letzten Entscheidungsschlacht zwischen Gut und Böse. Der Referent hält eine Debatte über die gültige Überlieferung für erforderlich, weil sie sonst nur Argumente für die herrschenden Regierungen liefern und den Einfluss der Religion nicht zurückdrängen. Die derzeitigen Konflikte seien Auseinandersetzungen um Macht, Einfluss und Dominanz.

 

Dem Vortrag schloss sich eine interessante Diskussion an. Die Veranstaltung klang aus mit einem freundschaftlichen, die Kontakte über die Ordensgrenzen hinweg vertiefenden Gespräch an den einzelnen Tischen.

 

Dr. Dirk Hohn FamOT

Komtur

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