60. Sankt-Ansgar-Vesper in der Hauptkirche St. Petri zu Hamburg
Komturei „An Elbe und Ostsee“ – 3. Februar 2026
Am 3. Februar fand zum 60. Mal die ökumenische Sankt-Ansgar-Vesper statt, die seit 1964 von der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen (ACK) organisiert wird. An dieser Feier nehmen seit Anbeginn auch immer die vier Orden mit ritterlicher Tradition, der Souveräne Malteserorden, der Johanniterorden, die Grabesritter und auch der Deutsche Orden, der durch die Komturei "An Elbe und Ostsee" repräsentiert worden ist, teil. Die Vesper stellt jedes Jahr die ökumenische Verbundenheit in der Hansestadt Hamburg dar. Dreißig verschiedene Glaubensgemeinschaften kommen zum Lob Gottes zusammen und feiern in Erinnerung an den heiligen Ansgar diese Vesper in der Hauptkirche St. Petri zu Hamburg. Dieses Jahr predigte die Dompredigerin des Doms zu Ribe, Dänemark, Frau Sognepraest Signe von Oettingen, die daran erinnerte, dass Europa erst durch den heiligen Ansgar zu dem geworden ist, was es heute ist, denn durch Ansgar kam ganz Nordeuropa zum Christentum und mit den Errungenschaften des Christentums in Kontakt. Seither prägte der Norden Europa mit. Musikalisch wurde die Vesper vom Hamburger Bachchor St. Petri, dem Chor der Sophie-Barat-Schule, der Schola Gregoriana vom Mariendom, dem Kammerchor der russisch-orthodoxen Kirche des heiligen Prokopij und dem Chor der russisch-orthodoxen Kirche des heiligen Johannes von Kronstadt begleitet. Der katholischen Kirche stand der Erzbischof von Hamburg und Ehrenritter des Deutschen Ordens, Erzbischof Dr. Stefan Heße, vor.

Im Anschluss an die Vesper fand ein gemütliches Beisammensein von allen Beteiligten statt. Die Komturei freut sich auf die kommende Sankt-Ansgar-Vesper 2027, denn mit dieser Vesper beginnt traditionell für die Komturei „An Elbe und Ostsee" das Komtureijahr.
Christoph Weigmann
Komtur